Heiko Schneider - Weismain - Hufbeschlagsschmied - Metallbau

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Das Pferd, ein 10 jähriger Paintwallach, vor dem Beschlag: Die Zehen sind sehr lang gewachsen bzw. die Beschlagsperiode wurde überschritten. Der linke Huf (weisser Fuss) ist steil und eng. Der rechte Huf (schwarzer Fuss) dagegen ist flach.

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Eine Korrektur dieser Fehlstellung ist nur im Fohlenalter möglich, was bei diesem Pferd leider nicht geschah. Beim Beschlagen kann jetzt nur noch versucht werden, das Pferd optimal zu stellen.

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Das Pferd hatte beim letzten Beschlag Druckstellen. Daher wurden zur Polsterung Kunststoffeinlagen verwendet.

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Nach dem Entfernen des alten Eisens mit Einlage sieht der Huf so aus.

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Der Huf wird ausgeschnitten.

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Weiterhin hat das Pferd einen leicht verschobenen Ballen. D.h. ein Ballen ist höher als der andere. Normalerweise sollten die Ballen auf einer Linie sein. Zur Korrektur wurde an dem verschobenen Ballen die Hornwand ausgedünnt.

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Erhitzen der neuen Vordereisen.

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Aufrichten der neuen Eisen.

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Das neue Eisen wird aufgebrannt.

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Nach dem Abkühlen des Eisens werden die Kanten mit einer Metallfeile abgerundet, damit sich das Pferd nicht selbst verletzen kann.

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Beim Eisen für den linken Huf (weisser Fuss) mit dem nach oben geschobenen Ballen wurde der innere Schenkel breiter geschmiedet. Dadurch wird die eingezogene Hufwand unterstützt.

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Die weisse Linie war bei dem Pferd angegriffen und wurde deshalb gereinigt, also tiefer ausgeschnitten. Die Gefahr besteht sonst, dass sich white-line-deseas bildet.

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Zum Schutz der weissen Linie wird eine desinfizierende Spezialpaste aufgebracht.

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Dann wird das Eisen aufgenagelt.

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Mit dem neuen Beschlag ist deutlich zusehen, dass die Zehen wieder kürzer sind.

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Nach dem korrekten Ausschneiden und Beschlagen sind beide Hufe in der gleichen Winkelung (Fesselstand).

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Am Huf mit dem verschobener Ballen wurde das Eisen mit einer Schwebe aufgenagelt und weitergelegt (siehe oben: Hufeisen), um die eingezogene Hufwand zu unterstützen.

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